Wir hatten zu Hause bei meinen Eltern schon immer Haustiere gehabt. Angefangen hat es mit einem Wellensittich, dann ein Aquarium, später ein Terrarium. Dann hatte ich ein amerikanisches Marderkaninchen, später ein Streifenhörnchen. Am liebsten aber hätte ich immer ein Kätzchen gehabt. Aber in einer kleinen Mietwohnung (mit 2 Geschwistern) geht das einfach nicht. Als ich 1976 die ersten Fotos von Maine Coon Katzen in der Zeitung sah, wußte ich sofort, daß ich so eine Katze haben mußte.
Da ich nämlich nur 1,55 Meter groß bin, liebe ich (als Kontrast zu mir selbst sozusagen) große Dinge: Ich fuhr früher einen Range Rover (dann war ich auf Porsche umgestiegen ...), inzwischen fahre ich einen kleineren Sportwagen.
Wir wohnen in einer sonnigen, fast 90 qm großen Wohnung. Aber damals war ich halt noch in der Schule und wohnte bei meinen Eltern.Als ich ausgezogen war, wurde der Wunsch nach Katzen immer größer. Da es nur eine Maine Coon sein sollte, besuchte ich diverse Züchter und auch Vermehrer, die mir sowohl zeigten, wie man es machen kann aber auch, wie man es nicht machen soll! Ich war hocherfreut über Größe und Gewicht dieser Riesen – aber ebenso geschockt vom Preis! Dennoch habe ich mich durchgerungen, irgendwann eine zu erwerben. Naja, und bei einer ist es dann nicht geblieben. Und heute weiß ich, daß diese irre hohen Preise lediglich eine Kostenminderung für einen seriösen Züchter darstellen!
Auf Katzen möchte ich nie wieder verzichten, denn ich frage mich jedes Mal beim Anblick meiner imposanten Wildkatzen "Wie kann ein Mensch ohne Katzen – vornehmlich ohne Maine Coons - leben?"
Sonntag, 4. Februar 2007
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